1. Klimawoche (24.09.2017)

1.Klimawoche der Gemeinde Alheim, wir haben mitgemacht!

 

Ich der Woche vom 24.09-29.09.2017 fand in der Gemeinde Alheim die erste Klimawoche statt.

Auch die Kinder, Eltern und Erzieherinnen des Kindergartens „Haus der Kleinen Füße“ und der Kinderkrippe „Traumland“ haben sich aktiv und auf unterschiedliche Weise mit dem Thema Klimaschutz auseinandergesetzt. Es wurde der Frage nachgegangen, warum es auf der Erde immer wärmer wird und welche Probleme es mit sich bringt. Die einzelnen Gruppen haben verschiedene Ansätze verfolgt.

Im Kindergarten wurde in einer Gruppe den Fragen nachgegangen: „ Wie kann ich Müll vermeiden“ und „was für Einflüsse hat Müll für die Umwelt“. Anhand des Kinderbuches  „Plastelina“ wurde den Kindern anschaulich erklärt, wie schädlich Plastikmüll in den Weltmeeren ist. In einem kleinen Aquarium wurde anschaulich dargestellt, wie Müll sich im Wasser verhält und was es für Pflanzen und Tiere im Meer für Auswirkungen hat.  Um aktiv etwas für die Umwelt und das Klima zu tun, sind die Erzieherinnen und Kinder los gezogen und haben Müll im Umfeld der Kita gesammelt, damit dieser nicht in die Fulda und so ins Meer gelangen kann.

Gleich zwei Gruppen sind der Frage nachgegangen, wie man klimafreundlich kochen und backen kann. In beiden Gruppen wurde mit den Kindern erarbeitet, welche Produkte es regional hier vor Ort gibt und somit nicht über lange Transportwege zu uns gelangen müssen.  Die Kinder lernten, das lange Transportwege schädlich für die Umwelt sind, da die Abgase und der hohe Verbrauch an Benzin nicht gut für die Luft und somit das Klima ist. In den Gruppen wurden zwei verschiedene Gemüsesuppen gekocht, Apfeltee gekocht sowie ein Kuchen und ein Brot gebacken. Die Kartoffeln für die Suppe kamen von Familie Frankfurt aus Heinebach. Vielen Dank dafür!

In einer weiteren Gruppe wurde schwerpunktmäßig das Spielzeug und die Herstellung von Spielsachen unter die Lupe genommen. Festgestellt wurde, dass jedes Kind etwas dafür tun kann. Es wurde den Fragen nachgegangen: „Wie viele Spielsachen brauche ich wirklich, was kann ich mit kaputtem Spielzeug machen, oder mit Spielsachen, die ich nicht mehr benötige?“  Die Kinder hatten die Idee, dass man kaputte Sachen reparieren kann. Hierfür wurde Maik Klipp eingeladen, der mit dem Kindern Spielsachen reparierte. Vielen Dank für die tolle Unterstützung. Außerdem haben Sie alte Spielsachen für die Flüchtlingskinder gespendet. Als diese Ideen sorgen dafür, das nicht mehr so viel Spielzeug hergestellt werden muss und somit weniger CO2 in die Atmosphäre gelangt.

In der Krippe wurde  ebenfalls das Thema „Wasser und Umwelt“ erarbeitet. Die kleinsten wurden dafür sensibilisiert, wo im Alltag überall Wasser ist und wofür wir es brauchen.

Hierzu wurden Spaziergänge zum Teich an der“ Kütte“ unternommen und dabei auch die Regentropfen auf dem Gras beobachtet. Aus einem kleinen Bach wurden Bachflohkrebse und Mückenlarven gefischt und in einem Behälter den Kindern gezeigt.  Beim Frühstück wurde erklärt, dass das Wasser welches die Kinder trinken ganz sauber ist, aber das aus dem Teich oder aus Pfützen nicht.  Gemeinsam mit den Eltern haben die Kinder in einem Experiment Wasser das verunreinigt war, wieder sauber gemacht. Zudem wurde anhand eines Plakates veranschaulicht wie viel Wasser täglich jeder einzelne verbraucht und auch für die Herstellung eines Burgers benötigt wird.

Aufgrund so vieler unterschiedlicher Angebote konnten Eltern und Kinder in dieser Woche jede Menge über Klimaschutz erfahren, sich aktiv mit dem Thema auseinandersetzen und somit auch in ihren eigenen Alltag anwenden.  

 

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